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Die Entwicklung des Filesharing im Internet


– eine Erfolgsgeschichte:

Shawn Fanning Die Entwicklung des Filesharing im Internet ist ganz eng mit dem großen Erfolg von Napster verbunden, erst durch seine rasante Verbreitung wurde das Filesharing im Internet einer breiten Öffentlichkeit auf der ganzen Welt zugänglich.

Alles begann mit ein kleinen und zunächst unscheinbaren Programm mit dem Namen Napster. Dieser Client wurde im Mai 1999 vom damals 18 jährigen College Studenten aus Boston, von Shawn Fanning und zwei weiteren Programmierern, die Fanning im IRC kennenlernte (Sean Parker und Jordan Ritter) entwickelt. Er programmierte es unter Anderem auch, weil er von der Unzuverlässigkeit von Suchmaschinen beim aufspüren von Musiktiteln im Internet zu nicht mehr vorhandenen Links genug hatte und eine sicherere Methode finden wollte. Seine Idee war es User aufzulisten, welche bereit waren ihre Musik auf der Festplatte auch anderen Usern im Internet zugänglich zu machen. Diese Liste sollte sich jederzeit aktualisieren wenn sich ein User ein- oder ausloggte. Zusätzlich sollte es noch einen Chat geben in dem die User miteinander kommunizieren können.

Erste Betaversionen befanden sich dann Mitte 1999 im Umlauf. Innerhalb weniger Wochen verbreitete sich diese Software mit rasanter Geschwindigkeit auf der ganzen Welt. Spätestens als Download.com das Programm mit einem "Spotlight" kürte war der Durchbruch geschafft. Schätzungen zufolge waren nach wenigen Tagen bereits 10 000 bis 15 000 Kopien aus dem Netz geladen worden.

Napster Screenshot Durch dieses einmalige Programm war es relativ einfach und ohne große Vorkenntnisse oder umständliche Einstellungen möglich geworden, ausschließlich Mp3 – Dateien mit anderen Usern auf der ganzen Welt auszutauschen. Innerhalb von Sekunden wurden entsprechende Suchergebnisse geliefert, die dann beliebig sortiert werden konnten, bis schließlich das gesuchte Musikstück gefunden war und geladen werden konnte. Der Download per P2P war zwar langsamer als von Webservern, dafür aber viel zuverlässiger da keine toten links gefunden werden konnten. Napster beinhaltete ausserdem eine bei den Usern sehr beliebte und gute Chatfunktion, was bei machen heutigen Taushbörsen leider fehlt.

Im November 1999 kündigte dann die RIAA (Recording Industry Association of America) und einige Vertreter der US Regierung eine Klage gegen Napster an. Sie verlangten eine umgehende Schließung dieser so populär gewordenen Tauschbörse mit dem Vorwurf, dass ein Großteil der getauschten Mp3-Daten unrechtmäßig erstellte Kopien von Musikstücken seien. Natürlich machten sie damit indirekt auch Napster für den Umsatzrückgang im Musikbereich verantwortlich. Napster führte jedoch an, dass die Verkaufszahlen von CDs und Konzertkarten durch diesen Dienst letztendlich angekurbelt würden. Da durch diese Klage die breite Öffentlichkeit davon erfuhr, vervielfachten sich die Userzahlen von Napster noch einmal innerhalb kürzester Zeit. Anfang 2000 sahen sich mehrere US Universitäten dazu gezwungen den Zugang zu Napster-Servern zu unterbinden, da viele Studenten ihren Breitband Internetzugang zum downloaden von Mp3-Titeln über Napster nutzten und damit oft einen Großteil des Universitätsnetzes lahmlegten. Der Betrieb der Tauschbörse ging unterdessen nahezu ungehindert weiter.

Inzwischen hatte auch die Musikband Metallica eine Klage gegen Napster eingereicht, sie fühlte sich in ihren Urheberrechten verletzt. Ausserdem bestand die Möglichkeit manche Songs schon vor der ofiziellen Veröffentlichung zu laden.

Ende Oktober 2000 war die Bertelsmann eCommerce Group (BeCG) auf den Plan gerufen. Sie wollten Napster in einen Abonnement Basierten Musik Service umwandeln, der dann sicherstellen sollte, dass Tantiemenzahlungen an Rechteinhaber wie Künstler, Autoren und Plattenlabels künftig gewährleistet werden. Bertelsmann ging mit dem Internet-Unternehmen im Silicon Valley, dessen Chef Hank Barry war, noch im Oktober 2000 eine strategische Allianz ein. Inzwischen zog sich der Gerichtsprozess immer mehr in die Länge.

Napster Durch eine weltweite Medienberichterstattung über das Gerichtsverfahren, gelangte Napster zu einer noch größeren Popularität. Alleine in der Woche, als die Gerichtsentscheidung anstand, ob einer einstweiligen Verfügung stattgegeben werden soll, die Napster das Fortführen des Dienstes untersagen sollte, vervierfachte sich innerhalb von drei Tagen das übertragene Datenvolumen. Der einstweiligen Verfügung wurde nicht stattgegeben, stattdessen musste Napster nun spezielle Filtersysteme einsetzten.

Am 28. März 2001 kam nun eine erneute Forderung der Musikindustrie nach einem wirksamen Filtersystem, dass verhindern sollte, dass Urheberrechtlich geschützte Titel getauscht werden können. Dies wurde auch von der Richterin Marilyn Hall Patel in einer per einstweiliger Verfügung erlassenen Anordnung bekräftigt. Damit war Napster zum handeln gezwungen. Frühe Versionen eines solchen Filtersystems scheiterten jedoch an der Cleverness der User, die die Dateinamen vieler Musiktitel einfach geringfügig änderten und somit die Filter umgingen. Praktisch alle der 675.000 urheberrechtlich geschützten Titel, die Napster von der Plattenindustrie genannt wurden, waren nach wie vor über das Netzwerk erhältlich. Nach mehrmaligen Forderungen der RIAA nach besseren Filtersystemen nahm Napster am 01.07.2001 seine Server schließlich selbst vom Netz, um nach eigenen Angaben neue Filtersoftware zu installieren. Damit war Napster auch einem drohenden Gerichtsurteil zur Schließung der Tauschbörse zuvorgekommen.
Die Filter die zuletzt eingesetzt wurden, waren nicht mehr nur von dem Dateinamen der Titel abhängig, sondern erkannten auch den Inhalt einer Datei, ähnlich dem Hashing Verfahren wie es heutzutage bei fast allen guten Filesharingprogrammen zur Datenidentifikation benutzt wird. Duch dieses stark verbesserte Filtersystem waren in den letzten Tagen ohnehin fast keine Musikstücke mehr auffindbar. Zu seinen besten Zeiten verzeichnete Napster noch ca. 40 Millionen User auf der ganzen Welt, 5,4 Millionen davon waren gleichzeitig mit den Napster Servern connected. Die letzte Version, die von Napster erschienen ist war die 2.0 Beta 10.4.

Napster hat eine kleine Revolution ausgelöst, die wahrscheinlich nicht mehr zu stoppen ist. Der Dateitauch im Internet ging weiter, konnte einfach weitergehen, da sich inzwischen viele anderen Filesharingprogramme entwickelt hatten, auf die die User Umsteigen konnten. Nach der endgültigen Schließung von Napster wechselte ein Großteil der User zu anderen Tauschbörsen, die schon darauf warteten. Die meisten wechselten zu dem seit 1997 bestehenden Gnutella Client, wodurch dieses Dezentrale Gnutella-Netzwerk einen ersten Belastungstest erfuhr.

Napster ist tot - lang lebe peer-to-peer hieß das Motto!

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